Kaum sind die Stadtmeisterschaften über die langen Strecken beendet, tauchen die Aktiven der DJK Delphin Osterfeld schon in die nächste Herausforderung ein: Am Wochenende des 14. und 15. März 2026 ging es für die Aktiven aller Mannschaften auf die Mittelstrecke – kürzer, aber keineswegs ruhiger. Mit insgesamt 33 Delphinen im Wasser stellte sich das Team der Konkurrenz und zeigte eindrucksvoll, dass es auch auf diesen Distanzen mit kräftigem Flossenschlag vorangeht: Zahlreiche Bestzeiten blitzten auf wie Sonnenreflexe auf der Wasseroberfläche, dazu kamen starke Platzierungen und eine gehörige Portion Teamgeist. Und irgendwo zwischen Startblock und Zielanschlag sorgten auch die berühmten sauren Brause-Ufos für zusätzlichen Antrieb – denn ein fröhlicher Delphin schwimmt bekanntlich am schnellsten.

Aus dem großen Team, bestehend aus Carlotta Bamberg (2012), Fiete Bremer (2016), Mats Frericks (2013), Mia Galvez y (2015), Edin Gebhardt (2016), Emmi Gülcelik (2010), Elisa Heider (2015), Jan Hendrichs (2009), Ruthie-Annabelle Hermes (2010), Hanna (2015) und Sofia Jankwoski (2016), Mats Kaubisch (2015), Felix Kleine-Berkenbusch (2012), Felix (2013) und Leno Koböck (2016), Alissa (2016) und Mila Kopnow (2013), Sofia Kostarev (2017), Lena (2017) und Milan Krüger (2016), Bjarne Kuhlmann (2017), Niklas Leye (2014), Bennet Marx (2013), Emily (2013) und Marlon Nagelhoff (2015), Isabella Papke (2011), Veronika Prokopenko (2013), Toni Richter (2015), Mikko Rutert (2014), Paul Sichwardt (2016), Paula Strohmeyer (2016) und Felix Uhle (1999) ragten einige Aktive mit Platzierungen in den „Top 3“ besonders heraus:
Kleine-Berkenbusch schwamm mit kraftvollen Zügen gleich mehrfach aufs Podest seines Jahrgangs. Über 400 Meter Freistil (5:39,25) sicherte er sich den zweiten Rang und zeigte auch über 200 Meter Brust (3:20,87) sowie 200 Meter Freistil (2:39,49) eindrucksvoll, wie viel Tempo in seinen Flossen steckt. Auch Marx ließ das Wasser ordentlich brodeln. Mit einer neuen Bestzeit über 400 Meter Freistil (5:53,51) und einem starken Rennen über 200 Meter Freistil (2:47,64) sicherte er sich zwei wohlverdiente Bronzemedaillen. Sein Teamkollege Felix Koböck wagte sich erstmals auf die anspruchsvolle Schmetterlingsstrecke und meisterte die 200 Meter in 3:47,26 Minuten – eine Leistung, die nicht nur Kraft, sondern auch Rhythmusgefühl im Wasser verlangt. Abschließend sorgte bei den Jungs auch Richter, der gleich dreimal ins Becken sprang für frischen Wellengang. Mit deutlichen Verbesserungen über 200 Meter Freistil (3:12,71), 400 Meter Freistil (6:38,98) und 200 Meter Rücken (3:21,07) zeigte er, wie schnell junge Delphine an Geschwindigkeit gewinnen können und sicherte sich drei zweite Plätze.



Ein besonderes Glanzlicht setzte bei den Schwimmerinnen Gülcelik: Mit eleganten, kraftvollen Bewegungen schwamm sie über 200 Meter Rücken in 2:45,74 Minuten auf einen hervorragenden vierten Platz in der offenen Wertung. Damit ließ sie nicht nur viele ältere Konkurrentinnen hinter sich, sondern sicherte sich in ihrem Jahrgang auch als einzige Delphinin einen Stadtmeisterinnentitel. Doch auch die Nachwuchs-Delphininnen ließen sich nicht treiben, sondern hielt mutig Kurs: Hanna Jankowski zeigte über 200 Meter Freistil und Rücken zwei engagierte Rennen mit klarer Leistungssteigerung, die in zwei Bronzemedaillen resultierten. Alissa Kopnow und Lena Krüger sammelten wertvolle Wettkampferfahrung und konnten sich jeweils über neue persönliche Bestzeiten und eine Bronzemedaille freuen – ein sicheres Zeichen dafür, dass auch die jüngsten Delphine im Verein bereits kräftig Wellen schlagen.
Eins ist sicher: Die DJK-Delphine bleiben in Bewegung – und die nächste Welle, auf der sie reiten, ist schon in Sicht. Allerdings erst nach den wohlverdienten Osterferien.
